Heute gab es endlich ein Lebenszeichen von unserem Baupartner – allerdings ganz sicher nicht das, auf das wir in den letzten Wochen gehofft hatten. Wer unseren letzten Beitrag gelesen hat, weiß, dass wir sehnsüchtig auf Antworten zu unseren offenen Fragen und Ausstattungsdetails gewartet haben. Die Rückmeldung, die wir heute erhalten haben, sorgt leider für noch mehr Bauchschmerzen.
Vertröstet und ausgebremst
Anstatt die vielen offenen Punkte aus unserem ersten Termin nach und nach abzuarbeiten, wurde uns heute mitgeteilt, dass sämtliche Fragen erst in einem finalen Planungstermin besprochen werden. Das allein wäre vielleicht noch zu verkraften, wenn dieser Termin zeitnah stattfinden würde. Die Realität sieht jedoch anders aus: Der Termin wurde um einige Wochen nach hinten verschoben. Für uns, die wir bei diesem Projekt eigentlich großen Wert auf eine zügige, strukturierte Umsetzung und verlässliches Tempo legen, ist diese unnötige Verzögerung ein absoluter Rückschlag.
Das Prinzip „Take it or leave it“ und die Smart-Home-Falle
Das wirklich Frustrierende an der aktuellen Situation ist aber die völlige Intransparenz. Es werden im Vorfeld dieses Termins scheinbar keinerlei Informationen zu Preisen oder konkreten Ausstattungsoptionen mit uns geteilt. Wir erhalten vorab keine Kalkulation zu unserem gewünschten dickeren Mauerwerk und auch keine Details zu den restlichen offenen Punkten.
Besonders absurd wird es bei der Haustechnik: Eigentlich war im ersten Gespräch klar festgehalten worden, dass wir für die Smart-Home-Integration (unser favorisiertes Loxone-System) einen separaten Termin mit dem Elektriker bekommen. Nun wurde uns mitgeteilt, dass auch diese essenzielle Smart-Home-Planung definitiv nicht vor dem großen Planungsgespräch erledigt wird.
Wir tappen also weiterhin komplett im Dunkeln und werden in diesen Termin gehen, ohne uns finanziell oder inhaltlich auf die komplexen Technikthemen vorbereiten zu können. Man erwartet von uns offenbar, dass wir uns vor Ort einer riesigen „Blackbox“ stellen und weitreichende Entscheidungen nach dem Prinzip „Take it or leave it“ fällen. Wie man unter diesen Bedingungen fundierte und vor allem budgetgerechte Entscheidungen für ein intelligentes Haus treffen soll, ist uns ein absolutes Rätsel.
Unser Fazit: Seriös sieht anders aus
Ganz ehrlich: Seriös sieht für uns anders aus. Ein Bauprojekt auf Augenhöhe, bei dem man als Bauherr proaktiv mitgenommen und transparent beraten wird, haben wir uns definitiv anders vorgestellt. Der Frust ist im Moment groß, aber wir werden uns von dieser Hinhaltetaktik nicht unterkriegen lassen. Wir gehen jetzt in die Zwangs-Warteschleife und bereiten uns bestmöglich auf diesen Termin vor – was auch immer uns beim Öffnen der Blackbox erwarten wird.
Wir halten euch auf dem Laufenden!